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Fragen ist auch gut, es führt manchmal schneller zum Ziel!
Ein GPS-Signal benötigt vom Satelliten zum GPS-Empfänger des Navigationsgerätes nur etwa 0,06 Sekunden. Zur Bestimmung des Standortes ist aber nur der Laufzeitunterschied für die Differenz von wenigen Metern ausschlaggebend. Das bedeutet, dass auf etwa 10 Meter nur ein 10.000stel der schon geringen Laufzeit von 0,06 Sekunden gerechnet wird. Dabei habe ich eine Flughöhe (logischer wäre die Formulierung “Entfernung von der Erdoberfläche”) von 20.000 km zugrunde gelegt.
Diese Zahlen zeigen deutlich, dass ein GPS-System ein Zusammenspiel hochleistungsfähiger, hoch präziser Technologien ist. Zu Einen müssen die Satelliten in eine Umlaufbahn befördert werden. Diese Technologie gibt es seit den 50er Jahren (wenn man davon absieht, dass die Chinesen bereits vor 900 Jahren mit Schießpulver angetriebene Raketen kannten und nutzten).
Viel bedeutender ist die Technologie zur exakten Standortbestimmung des Satelliten. Denn wenn der Satellit keine Ahnung hat, wo er sich befindet, wäre es auch nutzlos, zu wissen, dass ein Navigationsgerät genau 0,060003 Sekunden entfernt ist.
Die nächste bedeutende Technologie ist die genaue Zeitbestimmung. Klar man sollte schon eine Uhr haben, die ziemlich genau geht. Die eben genau diese 0,060003 Sekunden von 0,06004 Sekunden unterscheiden kann.
Das Navi empfängt den exakten Zeitpunkt der Sendung und den exakten Standort des Senders. Damit kann das Navi schon mal die Entfernung zum Satelliten berechnen. Somit ist der Standort des Navis auf eine Kugeloberfläche beschränkt, deren Radius genau der ermittelten Entfernung entspricht.
Jetzt wird auch deutlich, warum mehrere Satelliten empfangen werden müssen. Die Kugeloberflächen mehrerer Satellitenmessungen überschneiden sich. Bei zwei Satelliten wäre der Standort auf einen Kreis beschränkt (Stellen Sie sich vor, zwei Kugeln gehen ineinander über. Dort, wo sich die Oberflächen berühren, wird ein Kreis gebildet.)
Eine weitere interessante Tatsache ist die, dass die Koordinaten nicht der tatsächlichen Erdform (Geoid) entsprechen, sondern einem dieser Form angenäherten Ellipsoiden. Bei mindestens vier Satelliten gibt es nur einen gemeinsamen Schnittpunkt, der dann auf der Ellipsoid-Fläche liegt. Das sind dann die Standort-Koordinaten.1
In der Luftfahrt wird die satellitengestützte Navigation sehr gern genutzt, da dadurch beliebige Flugwege möglich werden. Allerdings gibt es noch immer keine zugelassenen Präzisions-Anflugverfahren. Die Höhenbestimmung ist nicht sicher genug und nicht genau genug.2
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1 Wenn die vier Satelliten genau in einer Ebene liegen, gäbe es zwei gemeinsame Schnittpunkte. Da aber der Ellipsoid auf keinen Fall in der gleichen Ebene liegen wird (theoretisch wäre es schon möglich), gibt es tatsächlich nur einen gemeinsamen Schnittpunkt, der dann auch der einzig mögliche Standort ist.
2 Ohne Korrekturverfahren können die Standorte auf etwa 15 Meter genau bestimmt werden. Höhere Präzision ist durch Verbesserung der Fehlerkorrekturverfahren und der Fehlererkennung (z. B. Erkennen der Laufzeitveränderungen durch Signalstörungen in der Ionosphäre) möglich.
Den Spruch der Titelzeile haben vermutlich die Eltern oder Großeltern ALLER Generationen entsetzt ausgerufen, wenn sie mit “Untaten” der heranwachsenden Generationen konfrontiert wurden. ES waren kurze Röckchen der Mädchen, lange Haare der Jungen, dann waren es die grünen Haare… …irgendwas ist immer.
Was soll’s? Warum soll man sich Gedanken machen über unumstößliches, um Dinge, vor denen alle vorangegangenen Generationen ebenfalls gestanden haben, und die durch die Zeit gelöst wurden?
Warum ich trotz dieses Wissen die Entwicklung kritisch sehe? Ich sehe einen gravierenden Unterschied zur Vergangenheit. Es geht um den Machtkampf der Generationen. Vergangene Generationen haben sich immer ihr Recht auf Andersartigkeit ertrotzt. Die Jungen mussten immer gegen die Widerstände Ihrer Eltern ankämpfen. Sie mussten sich durchsetzen.
Heute wird das geänderte Verhalten widerstandslos geduldet, auch wenn es als falsch oder schädlich angesehen wird. Teils aus dem Bewusstsein heraus, dass man ja selbst rebellisch war, teils aus der Angst, man könne es ja eh nicht ändern.
Hierzu ein Beispiel: Eine Mutter geht schwatzend mit einer anderen Frau über eine Straße. Ein etwa vierjähriges Kind begleitete sie. Als sich ein Fahrzeug näherte, stellte sich das Kind auf die Straße und hob die Hand zu einem Stopp-Zeichen. Der Pkw blieb natürlich stehen und wartete, bis die drei die Straße verlassen hatten. Die beiden Frauen kümmerten sich nicht um das Kind und reagierten auch nicht auf das Verhalten des Kindes.
Nun kann man die Situation so interpretieren, dass das Kind nur seinem natürlichen Spieltrieb nachkam. Vielleicht wollte es auch die beiden Erwachsenen nur beschützen? Das Kind hat es gut gemeint und nur das Beste gewollt. Aber niemand hat dem Kind erklärt, dass die Straße nun mal kein Spielplatz ist, dass das Verhalten gefährlich ist und dass es für das Sozialverhalten Regeln gibt.
Was hat also das Kind in dieser Situation gelernt? Nichts! Und das halte ich für ein Problem.
Was das letztendlich bedeutet, zu welchen Konsequenzen es führt, muss diskutiert werden. Vielleicht ist es ja auch eine begrüßenswerte Entwicklung? Da bin ich mir allerdings nicht sicher.
Wichtiger Hinweis: Solche allgemeinen Aussagen treffen immer nur auf einen Teil der Angesprochenen zu. Niemand muss sich die Jacke anziehen. Ich meine aber, dass der o. g. Sachverhalt für die heutigen Generationen in größerem Maße zutrifft, als für die vergangenen.
Oder? Das “oder” ist nicht rhetorisch gemeint!
Also, mir ist bewusst, dass die Ergebnisse oder Interpretationen vieler/mancher “wissenschaftlicher Studien” politischen oder wirtschaftlichen Zwängen unterliegen. Dabei möchte ich zum Beispiel an die Aussage eines “Ernährungswissenschaftlers” erinnern, der erklärte, in einem Hamburger (die drei fettigen Pappscheiben – meine persönliche Sicht) seien mehr Vitamine, als in einem Kopfsalat. Das stimmt sicherlich, aber welche Erkenntnis erzeugt er in den Köpfen übergewichtiger Menschen? Klar, Hamburger Essen ist gesund, gesünder als Salat essen.
Aber was ich heute in der HAZonline gefunden habe, ist ja wohl… wie formuliere ich es rechtssicher? …seltsam. Zumal mir der politische oder wirtschaftliche Hintergrund noch nicht klar ist (vielleicht – “es ist kein Problem, ein Idiot zu sein”).
In der HAZ online vom 20.02.12 in der Rubrik “Wissen” (!) hier konnte man lesen, dass Kinder, die zweisprachig großgezogen werden, eine nachteilige Entwicklung erleiden würden. Sie würden ihre Muttersprache langsamer erlernen, als einsprachig erzogene Kinder. Das mag ja sachlich sogar richtig sein, zumal es plausibel erscheint. Die nächste Aussage ist dann schon zwingend falsch: Sie hätten einen kleineren Wortschatz. Diese Kinder haben den Wortschatz zweier Sprachen, was wohl kaum mit einem geringen Wortschatz zu bewältigen ist!
Zufälligerweise habe ich in meinem vorigen Beitrag hier über die Interpretation statistischer Werte geschrieben. Auch wenn die Zählungen (Zahlen) dieser o. g. “Studie” korrekt sind, das kann und darf ich ohne Prüfung des Originals eh nicht bestreiten (will ich auch nicht), ist doch aber die Aussage, die Schussfolgerung, zu der manche Leser dieser Studie kommen können, brandgefährlich!
Warum ich mich so sehr empöre über die Veröffentlichung solcher “Studien”? Weil ich gelernt habe, dass es in dieser Gesellschaft weit verbreitet ist, den “gesunden Menschenverstand” auszuschalten und kommentarlos zu akzeptieren, was geschrieben steht.
Darum jetzt keine “Beweisführung”, sondern nur die Frage:
Kann sich wirklich jemand allen Ernstes vorstellen, dass Kinder, die in ihrer Kindheit zwei Sprachen wie ihre Muttersprache erlernen, im Leben und in ihrer Entwicklung in irgendeiner Form benachteiligt sein werden?
Was soll also die Darstellung dieser “Studie”?
… in den Titel setzen, dann würde aber niemand diesen Beitrag lesen.
Darum fange ich mit “Kinderkriegen” und der zugehörigen Sage an.
“Der Storch bringt die Kinder!” – wer hat das noch nicht gehört. (Ich hoffe, dass diese Redewendung niemand mehr als, wenn auch nur vorläufige, Antwort auf entsprechende Fragen benutzt.)
Ob aber jemand schon mal darüber nachgedacht hat, dass es in bestimmten Gegenden durchaus eine Korrelation zwischen Storchenpopulation und Geburtenhäufigkeit gibt? Wirklich! Wenn dort die Zahl der Störche zunimmt, werden mehr Kinder geboren. Klar würde kein aufgeklärter, moderner Mensch wirklich einen Zusammenhang vermuten.
Sicherlich kann man sich auch vorstellen, dass es eine statistisch signifikante Anzahl Berichte von Menschen gibt, die durch ein “übernatürliches Zeichen” an der Benutzung eines Verkehrsmittels gehindert wurden, und danach einer Katastrophe mit eben diesem Verkehrsmittel entkommen sind, als Berichte von Menschen, die dieses Zeichen nicht erhalten haben und dadurch in dieser Katastrophe umkamen.
Der erste Fall ist so offensichtlich, dass wirklich niemand allen ernstes eine Kausalität vermutet. Ist es im zweiten Fall ebenso offensichtlich? Natürlich! Weil die, die trotz des “übernatürlichen Zeichens” das Verkehrsmittel ohne Unglück benutzt haben, (und die, die trotz “Zeichen” umkamen, können nicht berichten) nicht darüber nachdenken und darum nicht darüber berichten. Das heißt, alle(!) Berichte über “Vorsehung” entstammen den überlebenden Quellen mit “Zeichen”. Auch hier entsteht eine signifikante Korrelation – quasi 100%.
Wir müssen aber WISSEN, und das ist genau die Aussage meines Beitrages, dass Korrelation und Kausalität zusammenhängen KÖNNEN, aber auf keinen Fall zusammenhängen MÜSSEN!
Nun ein kurzer (wirklich sehr oberflächlicher) Ausflug in die Psychologie: Wir Menschen sind geneigt, Dinge in Beziehung zu setzen, die offensichtlich erscheinen. Das sind bedauerlicherweise genau solche Korrelationen.
Leider sind immer noch viele Menschen versucht, in unserer physikalischen Welt, in der “übernatürliche” Dinge keinen Platz finden, unbedingt Bedingungen zu schaffen, die “Übernatürlichkeit” zulassen. Was zwingend zur Folge hat, die Grundsätzlichkeit der Physik in Frage gestellt wird. Wenn wir aber das machen, verliert jede Suche nach mehr Erkenntnis ihren Sinn, da dann jeder das Recht hat zu erklären: “Ja, aber es kann auch Alles ganz anders sein…!”
Natürlich kann Alles ganz anders sein! Dafür gibt es aber vorerst KEINE Hinweise!
Nein, keine Panik… ![]()
Ich polemisiere nicht gegen Facebook, schließlich bin ich selbst Nutzer.
Nein, diesmal hat mich ein Satz aus einem Interview im Havard Businessmanager inspiriert, diesen Beitrag zu formulieren. Muthar Kent, Coca-Cola-Konzernchef, hat darin geäußert, dass Coca-Cola vor fünf Jahren 3 % des Medienbudgets in soziale Medien investiert hatte, heute sind es über 20 %. Die CC-Facebook-Seite hat mehr als 33 Mio. Fans. sie ist damit die größte Facebook-Seite einer Einzelmarke überhaupt.
Und diese Aussage, dass sie ihr Budget um einen bedeutenden Teil auf soziale Medien verschoben haben, halte ich für bemerkenswert. Dabei frage ich mich, welcher wirkliche Nutzen erwartet wird. (Da ich diesen Artikel schreibe, frage ich mich das natürlich jetzt nicht mehr.)
So sagte der Geschäftsführer von CC-Schweiz, Flavio Calligaris, Anfang 2010 im Zusammenhang mit den Olympischen Winterspielen in Vancouver: “Wenn aber 99 Prozent aller Schweizer Coca-Cola kennen, braucht man nicht mehr die Markenbekanntheit aufzubauen. Wir wollen mit unseren Aktivitäten vielmehr die emotionale Bindung zur Marke stärken und mit einer klaren Aussage verbinden.”
Die “klare Aussage” ist mir zwar schleierhaft – so etwas wird aber immer gern verwendet, um bedeutsam zu klingen – der andere Teil des Satzes, “emotionale Bindung zur Marke stärken” ist dagegen schon eine klare Aussage. Um ein Produkt zu kaufen, muss man es “lieben”!
Jetzt wird auch deutlich, wo Facebook seinen Nutzen für Unternehmen oder Produkte hat. Etwas Unbekanntes ausschließlich in Facebook bekanntzumachen ist schwer, dazu benötigt man andere Medien. Aber im Internet kann man eine Marke sympathisch machen, weil man mit den Beworbenen kommunizieren, interagieren kann.
Werbung mit Lerneffekt, für den Kunden ebenso wie für den Werbenden. Bei Calligaris klingt das so: “Im Gegensatz zu herkömmlichen 30-Sekunden-TV-Spots ermöglicht das Internet Direktkommunikation mit den Konsumenten. Das ist eine ganz andere Qualität als Fernsehwerbung. Unsere Besucher können viele attraktive Preise gewinnen, Musik herunterladen oder an Online-Votings teilnehmen. So schaffen wir den Dialog mit den Konsumenten und können verfolgen, welche Präferenzen unsere Besucher haben.”
Das war übrigens auch mein Anspruch in Facebook. Ich bin nicht davon ausgegangen, meine Kunden dort zu finden, aber in Facebook kann ich Sympathien für meine Produkte entwickeln, die ich sonst nur in einem längeren persönlichen Gespräch erreichen könnte. Dort erreiche ich aber gleichzeitig ein paar mehr Menschen und bekomme auch ein Feedback.
Teambildung -> Geschäftsführer – Abteilungsleiter – Mitarbeiter – Kunden
(Umgang mit dem Autoritätsgefälle auf allen Ebenen, gemeinsames Handeln)
Beispiel: Der Kapitän eines Verkehrsflugzeuges ist ebenso an einer erfolgreichen Flugdurchführung interessiert wie der Copilot. Der Geschäftsführer ist ebenso am Erfolg seines Unternehmens interessiert wie jeder Mitarbeiter. Der Kunde ist an einer erfolgreichen Geschäftsabwicklung interessiert (Investitionsschutz/Kundenbindung).
Kommunikation -> Wert einer Information
(individuelle Merkmale von Informationen und der Umgang damit, verständliche Kommunikation, Aufmerksamkeit, Zielorientierung, Sachlichkeit)
Beispiel: Flugsicherungsfreigaben müssen genau so befolgt werden, wie sie von der Flugsicherung gegeben wurden. Berücksichtigen, welche Folgen Unklarheiten nach sich ziehen können. Wie muss also die „Kommandostruktur“ im Unternehmen gestaltet werden.
Sicherheit (Compliance) -> Verständnis der Informationsübermittlung
(Sender – Empfänger – Prinzip, gemeinsame Sprachebene)
Beispiel: Flugsicherung und Pilot müssen eine gemeinsame Sprache und Verständnisebene benutzen (englisch/deutsch) und (IFR/VFR). Die Geschäfts- / Abteilungsleitung muss von den Mitarbeitern verstanden werden. Ziele müssen nur insofern benannt werden, wie für das Verständnis des Prozesses erforderlich/sinnvoll sind. Ethisches Verhalten am Arbeitsplatz gegenüber Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern sowie Vorgesetzten.
Was ist neu an o. g. Schulungsmethoden und -inhalten und warum sollten ausgerechnet Verfahren aus der Luftfahrt bei der Lösung und Optimierung von Kommunikationsprozessen in der übrigen Wirtschaft helfen können?
Die Luftfahrt ist ein Industriezweig, der von Anfang an mit sehr auffälligen, öffentlich, außerordentlich, wirksamen Problematiken zu kämpfen hatte. Die Luftfahrt hatte nie die Chance, Probleme und Fehler im Arbeitsprozess (nicht die unternehmerische Seite, hier werden auch heute noch ebenso gravierende Fehler gemacht, wie in vielen anderen Industriezweigen) zu vertuschen. Hätte die Luftfahrtindustrie nicht entsprechende Methoden und Verfahren entwickelt, die die Sicherheit signifikant erhöhen würde, gäbe es sie heute nicht mehr.
Der Erfolg für die Unternehmen liegt in der Gewinnung zusätzlicher Ressourcen durch die Optimierung der Prozesse, Vereinfachung von Abläufen, der Verringerung des Fehlerpotenzials.
Weitere Effekte sind Erhöhung der Mitarbeitermotivation und damit in der Verringerung des Krankenstandes sowie der Steigerung der Produktivität.
Was liegt also näher, als die Investition in diese Weiterbildung von Mitarbeitern und Führungskräfte aller Ebenen?
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Innsbruck.
Beim Landeanflug auf den Flughafen Innsbruck ist gestern eine Maschine des Typs Beech 1900 verunglückt. Es kamen dabei 13 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder ums Leben. Wie die Behörden mitteilten, verlor der Pilot aufgrund eines Kommunikationsproblems die Orientierung und prallte gegen einen Berghang. Zum Unfallzeitpunkt herrschte starker Schneefall in dem Gebiet.
Hannover.
Wie die IHK mitteilte, wurde das Unternehmen “XYZ” zahlungsunfähig und stellt den Geschäftsbetrieb ein. Die dreihundert Mitarbeiter, die bis zum Bekanntwerden der Insolvenz gearbeitet hatten, wurden arbeitslos und erhielten für die letzten zwei Monate keinen Lohn mehr. Der Geschäftsführer wurde wegen Betrugs und Insolvenzverschleppung dem Haftrichter vorgeführt.
Wie ein Sprecher der IHK mitteilte, kam es bereits am Abend zu einem Suizid eines ehemaligen Mitarbeiters. Viele Familien stehen nun vor dem Ruin.
Was stimmt hier nicht? Richtig, beide Meldungen könnten wahr sein, aber nur die erste hätte es auf die Titelseite einer Tageszeitung oder in die Hauptnachrichtensendungen geschafft.
Stellen sie sich vor, es gäbe soviel Flugunfälle wie Firmenpleiten und wir würden über jeden Unfall durch die Titelseiten und in die Hauptnachrichtensendungen informiert werden. Glauben sie, es gäbe noch die Luftfahrt als Industriezweig?
Das ist der Grund, warum die Luftfahrt von Anfang an genötigt war, sich Verfahren und Methoden anzueignen, die die Sicherheit der Flüge unter allen Umständen und trotz der enormen Zunahme des Flugverkehrs gewährleisten. Dazu zählen unter anderem die strenge Auswahl des fliegerischen Personals, die hohen Anforderungen an das Führungsverhalten, die strikte Anwendung der Kommunikationsregeln und vieles mehr.
Nur ein Beispiel: Beim Start eines Flugzeugs bereitet sich die Besatzung auf den schlimmsten Fall, der eintreten kann, vor – der Ausfall eines Triebwerks im ungünstigsten Moment. Für die Entscheidung, den Start abzubrechen oder fortzusetzen, bleibt keine Zeit. Nur eine rechtzeitige und richtige Entscheidung kann aber das Überleben der Flugzeuginsassen sicherstellen.
Wenn Fehler der Kommunikationsprozesse, Fehler im Führungsverhalten entsprechender Teamleiter, Geschäftsführer oder Vorstände in allen Bereichen der Wirtschaft zu sofortigen und ebenso schwerwiegenden Katastrophen führen würden, hätte es dann nicht ebenso stringente Regeln für das Leiten von Unternehmen gegeben?
Und nun meine Frage! Warum sollen diese Verfahren und Methoden nicht trotzdem in der allgemeinen Wirtschaft angewendet werden?
Mein Angebot an Sie ist genau das. Ich zeige Ihnen Möglichkeiten auf, ihre Informations- und Arbeitsprozesse so zu gestalten, dass sie Ihr Unternehmen jederzeit und unter allen Bedingungen(!) unter Kontrolle haben. Dass Sie jederzeit qualifiziert Einfluss nehmen können und trotzdem nicht die ihre Mitarbeiter überfordern oder demotivieren.
Ein Banker meinte einmal, als ich erwähnte, dass der Pilot sprichwörtlich fünfzig Meter vor dem Flugzeug sitzt, um es korrekt zu steuern, dass das mit dem Vorhersagen von Börsenkursen vergleichbar wäre. Aber das ist falsch! Zutreffender wäre der Vergleich mit dem Durchdenken aller möglicher Varianten auf unerwartete Börsenkurse.
Wahrsagen (in diesem Sinne) lohnt sich und funktioniert, wenn man es richtig macht!
Zunächst einmal eine, typisch mir zuzuordnende, Präzisierung: Genaugenommen sollte es nämlich
“Tu’ Gutes, aber sprich darüber” heißen. Altruismus bedeutet nämlich “Selbstlosigkeit”, nur zum Nutzen des Anderen. (Einverstanden, die korrekte Definition lt. Lexikon ist komplexer und beinhaltet durchaus einen Vorteil des altruistisch Handelnden – ich gehe aber diesmal von der trivialen Bedeutung des Wortes aus, sonst funktioniert der ganze BLOG-Eintrag nicht. Altruismus bedeutet nach meinem Duktus nur “Tu’ Gutes!”)
Über dieses Thema wurde schon viel geredet und geschrieben. Unternehmen spenden an soziale Einrichtungen, fördern Sportvereine (wobei ich den Profisport ausdrücklich ausschließe, hier wird Geld investiert und nicht gespendet), unterhalten Stiftungen des Gemeinwohls und so weiter. Die direkten Folgen sind, neben dem Nutzen der Begünstigten, für das spendende Unternehmen Imageaufbau, Nennung in den Medien (ohne Werbekosten), Senkung der Steuerlast, eventuell Kundenaufbau und –bindung.
Ob und welche Möglichkeiten des sozialen Engagements genutzt werden, bleibt dem Unternehmer überlassen (Freiwilligkeit ist ein Grundsatz des Altruismus).
Für mich persönlich ist es nicht die Frage, ob und wann ich mich engagiere, sondern wie. Ich stehe vor der Entscheidung, einen örtlichen Fußballverein zu unterstützen oder meine Fähigkeiten den Bewohnern eines Altenheims zur Verfügung zu stellen. Helfen möchte ich beiden. Im Sportverein könnte ich mit relativ wenig Geld Trikots spenden. Dafür dürfte ich mit meinem Firmenlogo auf diesen für mich werben.
Im Altenheim würde ich Zeit aufwenden, um den Bewohnern den Zugang zum Internet zu ermöglichen. Nein, ich denke nicht, dass es sinnvoll wäre, eine Riege von “World of Warcraft”-Kriegern heranzuziehen. Aber ich kenne die Situation. Viele Bewohner haben Angehörige, die nicht in der Nähe wohnen, für die ein Besuch eine Tagesreise bedeuten würde. Was wäre, wenn die Menschen im Altersheim regelmäßig eMail-Kontakt zu ihren Angehörigen halten könnten, wenn sie aktuelle Fotos ihrer Enkel und Urenkel sehen könnten, wenn sie per Skype und Web-Cam direkt mit ihren Angehörigen kommunizieren könnten?
Für den Sportverein in Garbsen kann ich aber schon jetzt mit meinem Aufruf etwas tun: Wer Interesse hat, selbst den Sportverein zu unterstützen, kann sich gern an mich wenden. Ich werden dann den Kontakt herstellen.
Und jetzt habe ich einen anderen Grundsatz des Altruismus gebrochen. Ich habe noch nichts getan und(!) darüber geredet! Für welches Engagement ich ich letztlich entscheide ist noch offen. Ich werde es aber an dieser Stelle mitteilen.
Sicher befürchten sie jetzt einen Beitrag eines Finanzberaters, der Ihnen unbedingt ein Finanzmodell zum Sparen von Steuern aufdrängen muss.
Wenn ich jetzt noch erkläre, ich zahle gern Steuern, dann befürchten Sie, ich sei völlig durchgeknallt! Vielleicht hat das Nachdenken über Entropie, Quantenphysik und Philosophie einen Sicherung in meinem Kopf durchbrennen lassen?
Nein, ich kann nur rechnen. Steuern zahlt man nämlich im Allgemeinen dann, wenn die Einnahmen die Ausgaben übersteigen, also wenn Gewinn entsteht.
Nein, dieser Beitrag beschäftigt sich auch nicht damit, wie man die Einnehmen erhöhen kann. Hier geht es jetzt um die Ausgaben.
Das ist mein Thema: Senkung der Kosten durch effiziente, durch einfache Arbeitsprozesse. Aber nicht nur die Organisation der Arbeit, auch die Organisation der Informationsstrukturen gehört dazu. Mitarbeiter, die in ihrer Arbeit weder intellektuell, körperlich oder mental überfordert (aber gefordert) werden sind deutlich motivierter, gesünder und leistungsfähiger.
Wenn Mitarbeiter ihre eigene Arbeit nicht nur beherrschen, sondern auch die Bedeutung ihrer Arbeit im Unternehmenszusammenhang verstehen, können sie ihre Arbeit besser machen. Dazu ist aber Voraussetzung, das die Strukturen analysiert und bekannt sind. Wenn sie dann noch optimal ablaufen, dann ist schon viel gewonnen.
Und dann zahlen Sie steuern.
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